
LAMELLENSCHRÄGKLÄRER
zur Klärung von Rest-/Waschwasser ohne bindefähige Feinteile
Der Lamellenschrägklärer scheidet sedimentierbare Feinteile (Partikel) aus Flüssigkeiten ab.
Im Vergleich zu einem Absetzbecken ist der Flächenbedarf dabei ca. 90 % geringer. Somit ergibt sich eine kompakte Bauform und ein geringer Platzbedarf für das Systems.
In Abhängigkeit des Einsatzfalls werden die Schrägklärer ausgelegt und gefertigt. Durch die individuelle Auswahl des Lamellenmaterials sowie der Oberflächenbeschichtung, kann der Lamellenkärer an die spezifischen Gegebenheiten im Werk angepasst werden.
Die im Rest-/Waschwasser enthaltenen Feinteile setzen sich auf den schrägen Lamellen des Klärers ab. Das geklärte Wasser strömt über eine Überlaufrinne in ein Pufferbecken. Die an den Lamellen abgeschiedenen Feinteile gelangen nach unten in den Schlammtrichter. Ein ein-
gebautes Krählwerk verhindert das Anbacken der Feinteile im Schlammtrichter. Von dort wird der gesammelte Betonschlamm entweder wieder in den Produktionskreislauf zurückgeführt oder entsorgt. Alternativ besteht die Möglichkeit, den Schlamm einer Kammerfilterpresse zur Entwässerung zuzuführen. Das im Pufferbecken gesammelte, geklärte Wasser kann ebenfalls wieder im Produktionskreislauf verwendet werden.
Die technischen Vorteile des Lamellenklärers im Überblick
- Klärung von Rest-/Waschwasser ohne bindefähige Feinteile
- Klärung von farbigem Wasser
- Geringer Platzbedarf, große Klärleistung des Systems
- Geringe Montagekosten
- Geringe Betriebs- und Wartungskosten
- Wenige bewegte Teile
- Flockungsmittelzugabe ermöglicht die Erhöhung der Klärleistung
Die betriebswirtschaftlichen Vorteile des Lammellenklärers im Überblick
- Reduzierung der Wasserkosten durch Wiederverwendung des geklärten Wassers:
- zur Betonherstellung
- zur Oberflächenbehandlung (z. B. Betonsteine, Pflastersteine)
- zur Reinigung von Mischer, Kübelbahn
- Vermeidung von Abwassergebühren bzw. Entsorgungskosten













