Kammerfilterpresse zur Klärung (Filtration) von Rest-/Waschwasser mit bindefähigen Feinteilen (Zement).

Mit den nachfolgenden Systemen können Rest- und Waschwasser geklärt werden. Hierbei werden die im Rest- und Waschwasser enthaltenen Feinteile entfernt, sodass nach dem Prozess geklärtes Wasser vorliegt. Bei allen Verfahren wird das Rest- bzw. Waschwasser entweder direkt oder aus einem Rührwerksbecken denSystemen zugeführt. Durch weitere Behandlung des geklärten Wassers kann zusätzlich der pH-Wert von 11 - 13 reduziert werden.

Mit einer Kammerfilterpresse kann Rest-/Waschwasser bis auf wenige μm gefiltert werden. Die Presse setzt sich aus mehreren aneinandergereihten Filterplatten zusammen. Die Platten werden von einem Filtertuch umschlossen, das die groben Partikel zurückhält. Während des Betriebs der Presse, werden die Filterplatten unter hohem Druck zusammengepresst und das Rest-/Waschwasser strömt zwischen den Platten von innen nach außen. Dabei werden die enthaltenen Feinteile abgeschieden. Es bildet sich der Filterkuchen. Sind die Kammern vollständig mit Filterkuchen gefüllt, wird der Kuchen entfernt. Das gefilterte Wasser wird gesammelt und strömt in ein Pufferbecken.

Der anfallende Filterkuchen wird entweder entsorgt oder weiterverwendet (z. B. Füllmaterial im Wegebau). Das im Pufferbecken gesammelte, geklärte Wasser kann wieder im Produktionskreislauf verwendet werden.

Die technischen Vorteile der Kammerfilterpresse im Überblick

  • Klärung von Rest/Waschwasser mit bindefähigen Feinteilen (Zement)
  • Klärung von farbigem Wasser
  • Wasseranteil im Filterkuchen nur ca. 25 % (stichfest)
  • Einfaches Handling des Filterkuchens
  • Geringer Platzbedarf, große Filtrationsleistung des Systems
  • Geringe Montagekosten
  • Geringe Betriebs- und Wartungskosten

Die betriebswirtschaftlichen Vorteile der Kammerfilterpresse im Überblick

  • Reduzierung der Wasserkosten durch Wiederverwendung des gefilterten Wassers
    - zur Betonherstellung
    - zur Oberflächenbehandlung (z. B. Betonsteine, Pflastersteine)
    - zur Reinigung von Mischer, Kübelbahn
  • Vermeidung von Abwassergebühren bzw. Entsorgungskosten 

Klärturm zur Klärung von Rest-/Waschwasser mit bindefähigen Feinteilen (Zement).

Der Klärturm besteht aus zwei konzentrischen Röhren und scheidet sedimentierbare Feinteile (Partikel) aus Flüssigkeiten ab. Hierzu wird das Rest-/Waschwasser der inneren Röhre des Klärturms zugeführt. Die Feinteile (Partikel) setzen sich ab und sammeln sich im unten angebrachten Schlammtrichter. Das geklärte Wasser strömt über eine Überlaufrinne in ein Pufferbecken. Das eingebaute Krählwerk verhindert das Anbacken der Feinteile im Schlammtrichter. Von dort wird der gesammelte Betonschlamm entweder wieder dem Produktionskreislauf zugeführt oder entsorgt. Alternativ besteht auch die Möglichkeit, den Schlamm einer Kammerfilterpresse zur Entwässerung zuzuführen. Das im Pufferbecken gesammelte, geklärte Wasser kann ebenfalls wieder im Produktionskreislauf verwendet werden.

Die technischen Vorteile des Klärturms im Überblick

  • Klärung von Rest-/Waschwasser mit bindefähigen Feinteilen (Zement)
  • Klärung von farbigem Wasser
  • Geringer Platzbedarf, große Klärleistung des Systems
  • Geringe Montagekosten
  • Geringe Betriebs- und Wartungskosten
  • Wenige bewegte Teile
  • Flockungsmittelzugabe ermöglicht die Erhöhung der Klärleistung

Die betriebswirtschaftlichen Vorteile des Klärturms im Überblick

  • Reduzierung der Wasserkosten durch die Wiederverwendung des geklärten Wassers:
     - zur Betonherstellung
     - zur Oberflächenbehandlung (z. B Betonsteine, Pflastersteine)
     - zur Reinigung von Mischer, Kübelbahn
  • Vermeidung von Abwassergebühren bzw. Entsorgungskosten

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